Sind Äpfel wirklich gesund?

Sind Äpfel wirklich gesund

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Die Äpfel sind reich an Vitaminen und Mineralien

Äpfel enthalten die Vitamine A, C, B1, B2, B3 und E sowie Magnesium, Phosphor, Jod, Eisen, Selen, Kalium, Kalzium und Zink. Zusammen geben sie uns Vitalität, helfen uns, Stresssituationen zu bewältigen, verbessern die Gehirnfunktion und stärken das Herz-Kreislauf-System.

Eine einzige Obstsorte reicht jedoch nicht aus, um alle Vitamine und Mineralstoffe eines Tages zu liefern. Äpfel enthalten zehnmal weniger Vitamin C als Orangen. Ein 150 Gramm schwerer Apfel liefert nur 8% des benötigten Vitamin C und 2% des Vitamin A. Was den Jodgehalt angeht, stehen Äpfel, vor allem die Kerne, nach den Meeresfrüchten an zweiter Stelle.

Apfel schützt vor Krebs, Herz- und Gefäßkrankheiten und Alterung

Äpfel sind die Spitzenreiter unter den Früchten, was den Gehalt an Antioxidantien angeht. Interessanterweise werden Antioxidantien im Gegensatz zu Vitaminen bei der Lagerung nicht abgebaut. Außerdem schützen sie die Lunge vor den Auswirkungen von Nikotin.

Äpfel enthalten viel Eisen und sind Blutdrucksenkend

Das Eisen in Äpfeln erhöht den Hämoglobingehalt. Dies ist besonders hilfreich bei hohem Blutverlust und Anämie. Es wird auch für Menschen mit Bluthochdruck empfohlen. Die Frucht ist in der Lage, den Blutdruck zu senken, da sie dem Körper überschüssiges Salz und Wasser entzieht.

Äpfel helfen beim Abnehmen

Äpfel haben relativ wenig Kalorien, wenn sie frisch oder gebacken gegessen werden – 47 bzw. 66 kcal pro 100 Gramm. Die Frucht enthält kein Fett, dafür aber Kohlenhydrate, die für eine gewisse Zeit ein Sättigungsgefühl vermitteln können.

Verzehr von Äpfeln verbessert die Verdauung

Äpfel enthalten Apfelsäure, Borsäure, Salicylsäure und Zitronensäure. Sie helfen, die Verdauung zu verbessern, indem sie die Produktion von Galle und Magensaft anregen. Außerdem sind die Pflanzenzellen der Frucht ein natürliches Sorptionsmittel, das Gifte aus dem Körper entfernt. Im Falle einer Vergiftung sind Äpfel also ebenfalls hilfreich.

Äpfel bestehen zu 80 % aus Wasser, aber die restlichen 20 % enthalten Ballaststoffe, die die Verdauung verbessern und die Wahrscheinlichkeit von Darmbeschwerden wie auch Verstopfung verringern.

Apfel essen – senkt den Cholesterinspiegel

Die löslichen Ballaststoffe in Äpfeln binden Fette im Darm, was zu einer Senkung des Cholesterinspiegels im Blut führt und vor dessen übermäßiger Anhäufung schützt.

Überschüssiges Cholesterin führt zur Bildung von Plaques, was zu einer Beeinträchtigung des Blutflusses in den Halsschlagadern führt, was früher oder später zu einem absoluten Schlaganfallrisiko führt. Herzinfarkt, koronare Herzkrankheit, Myokardinfarkt, Angina pectoris und viele andere Krankheiten können auch bei erhöhtem Cholesterinspiegel auftreten.

Äpfel enthalten Pektin, das dazu beiträgt, überschüssiges Cholesterin aus dem Körper auszuspülen, was die Gefahr von verstopften Blutgefäßen verringert und das Risiko eines Herzinfarkts reduziert. Pektin “entfernt” nicht nur Cholesterin, sondern auch giftige Stoffe (Blei, Arsen, Quecksilber).

Welche Apfelsorte ist am besten?

Die Farbe von Äpfeln wird durch das Vorhandensein von Pigmenten, Chlorophyll, Anthocyanen und Carotinoiden in der Schale beeinflusst. Jeder Mensch hat einen Lieblingsapfel. Warum mag die eine Person gelbe Äpfel und die andere grüne Äpfel? Wahrscheinlich zieht es den Körper instinktiv zu der Farbe, die die Vitamine widerspiegelt, die er im Moment am meisten braucht.

Grüne Früchte haben die geringste Menge an Zucker. Daher hat diese Art die geringste Kalorienzahl. Aber sie hat die wertvollsten Stoffe und Säuren. Dazu gehören Ballaststoffe, die in der Lage sind, giftige Stoffe aus dem Körper zu entfernen. Außerdem verursachen saure grüne Äpfel keine Allergien, wirken sich positiv auf die Zahn- und Mundgesundheit aus und sind gut gegen Fettleibigkeit und Diabetes.

Rote Äpfel sind eine süße Frucht, die bei Herz-Kreislauf-, Nieren- und Lebererkrankungen empfohlen wird. Sie sind ideal für schöne Haut und einen glatten Teint, aber der Zucker in ihrer Zusammensetzung weicht den Zahnschmelz auf. Auch Diabetikern wird vom Verzehr solcher Früchte abgeraten.

Gelbe Äpfel haben weniger Eisen, aber mehr Pektin, das dem Körper Widerstand gegen Schwermetallsalze, radioaktive und giftige Substanzen verleiht. Diese Apfelart ist gut für die Leber und fördert die Gallensekretion.

Gelbe Äpfel – goldene Deliches, Bananenäpfel und andere – haben einen besonderen Karamellgeschmack. Der Geschmack von gelben Äpfeln unterscheidet sich sehr von dem grüner und roter Äpfel. Sie enthalten viele Pektine, scheiden effektiv Giftstoffe aus dem Körper aus, fördern die Bildung einer gesunden Mikroflora und die Gallensekretion und revitalisieren die Leber.

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