Fit durch den Herbst: So hat Erkältung keine Chance

Fit durch den Herbst So hat Erkältung keine Chance

Erkältungen vorbeugen ist besser als kurieren

Langsam werden die Tage wieder kürzer, der Wind weht, die Blätter fallen und mit Ihnen auch die Temperaturen. Wer dann nicht aufpasst, sich entsprechend warm kleidet und möglichen Infektionsquellen ausweicht, kann sich schnell eine Erkältung einfangen.

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Erreger haben allerdings kaum keine Chance, wenn das Immunsystem perfekt auf deren Abwehr vorbereitet ist. Es ist ein bisschen so, wie bei einem Marathonlauf, für dem regelmäßig trainiert werden muss. Der Marathon wird zwar anstrengend, aber der Körper ist gut darauf vorbereitet.

So ist es ratsam, das ganze Jahr über das Immunsystem immer wieder zu stärken. Doch auch kleine Soforthilfen können sich als äußerst effektiv für die Immunabwehr erweisen.

Erkältungen vorbeugen ist besser als kurieren
Erkältungen vorbeugen ist besser als kurieren

Fünf einfache Tipps für ein besseres Immunsystem

1. Ausgewogen und abwechslungsreich essen

Menschen, die häufig Fertigprodukte und Fastfood zu sich nehmen, werden nicht ausreichend mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen, Ballaststoffen, essentiellen Aminosäuren und Fettsäuren versorgt.

Besteht im Körper ein Mangel an einem für die Erregerabwehr wichtigem Wirkstoff, so steigt die Anfälligkeit für eine Erkältungserkrankung. Wenn der Speiseplan vielseitig gestaltet ist, wenn überwiegend frische pflanzliche Lebensmittel zubereitet werden und abwechslungsreich gekocht wird, ist dies eine gute Investition in das Immunsystem. Nach dem Motto: Bunt ist´s auf dem Teller gesund.

Ausgewogen und abwechslungsreich essen
Ausgewogen und abwechslungsreich essen

2. Trinken nicht vergessen

Wenn der Körper ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung bekommt, wirkt sich dies auch auf die Schleimhäute und Atemwege aus. Gerade wenn die Heizungen wieder hochgefahren werden, kann das Raumklima zu Hause oder bei der Arbeit schnell trocken werden.

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Eine ausgetrocknete Nasenschleimhaut ist dann anfälliger für Viren und Bakterien. Kräuter- und Früchtetees, Wasser und Saftschorlen sind die gesündesten Durstlöscher in jeder Jahreszeit. Alkoholische Getränke fühlen sich zum Aufwärmen oftmals zunächst gut an, schwächen aber den Körper, da dieser sich zusätzlich mit dem komplizierten Abbau von Alkohol beschäftigen muss.

Trinken nicht vergessen
Trinken nicht vergessen

3. Negativen Stress meiden und lindern

Wie ein Mensch eine stressige Situation bewertet, hängt in der Regel von ihm selbst ab. Es gibt durchaus positiven Stress, den sogenannten Eustress, der sogar dafür sorgen kann, die Produktivität und Leistung zu steigern. Doch überwiegend zeigt sich Distress, der zahlreiche negative Auswirkungen auf den Körper hat und dabei die Immunabwehr stark herabsetzt.

Die Stressfaktoren selbst können sehr vielfältig sein. Es gibt wohl kaum einen Menschen, der keine stressigen Situationen in seinem Leben erlebt hat. Daher ist es äußerst wichtig, dem Körper ausreichend Entspannungsphasen anzubieten, um Stress vorzubeugen oder akut zu lindern.

Negativen Stress meiden und lindern
Negativen Stress meiden und lindern

4. Erholt und ausreichend schlafen

Häufig wird der Effekt eines gesunden, erholsamen Schlafes unterschätzt. Wenn die Zeit knapp ist, wo wird sie eingespart? Meistens beim Schlafen! Ein Großteil der erwachsenen Bevölkerung leidet hierzulande unter chronischem Schlafmangel.

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Im Schlaf läuft eine Vielzahl vitalisierender Stoffwechselprozesse ab, die notwendig sind, um gesund zu bleiben. Ein größeres Schlafdefizit kann daher das Immunsystem deutlich schwächen. Daher ist es natürlich besser, regelmäßig mehr Zeit im Bett zum Schlafen zu verbringen, als irgendwann unfreiwillig mit einer heftigen Erkältung.

Erholt und ausreichend schlafen
Erholt und ausreichend schlafen

5. Bewegung an der frischen Luft einplanen

Die häufig zitierte Aussage „Sitzen ist das neue Rauchen“ hat in der Tat auch eine Bewandtnis für das Immunsystem. Dass Rauchen sich negativ auf den Stoffwechsel und das Immunsystem auswirkt, ist hinreichend bekannt. Aber auch Bewegungsmangel kann Einfluss auf die Stoffwechselprozesse nehmen.

Wer über Jahre hinweg den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, verlangsamt seinen Stoffwechsel und setzt die Sauerstoffversorgung der Organe herab. Dadurch wird der Körper geschwächt und anfälliger für Infekte. Daher ist es ratsam, täglich zumindest etwas Bewegung an der frischen Luft einzuplanen.

Bewegung an der frischen Luft einplanen
Bewegung an der frischen Luft einplanen

Sechs schnelle Soforthilfen bei ersten Erkältungsanzeichen

Doch auch wer regelmäßig sein Immunsystem stärkt, kann sich eine Erkältung einfangen. Vielleicht an einen Tag, der einfach zu anstrengend war oder an dem es zu viele Erkältungserreger auf einmal gab. Dann können diese Soforthilfen die aufkommenden Erkältungssymptome lindern:

1. Ein heißer Tee mit frischer Ingwerknolle, Zitrone und Honig
2. Eine heiße Gemüse- oder Hühnerbrühe mit gemahlenem Kurkuma
3. Ein warmes Fußbad mit basischem Badesalz
4. Eine Bestrahlung von Nase, Hals und Lunge mit Infrarotlicht
5. Ein Dampfbad mit frischer Kamille für die Atmenwege
6. Eine erfrischende Mischung aus Sanddorn-, Orangen- und Ingwersaft mit stillem Wasser

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